Digital versus Analog

Fahrtenbuch führen kann eine Steuerersparnis mit sich bringen. Digitale Fahrtenbücher stellen eine praktische Hilfe dar – ganz ohne Papierchaos. Die Vorteile der elektronischen Lösungen im Überblick.

Genauigkeit statt Gekritzel – das können digitale Fahrtenbücher besser

Die steuerlichen Vorteile, die durch das Fahrtenbuch entstehen, machen diese Versteuerungsmethode für viele Selbstständige und Angestellte interessant. Im Durchschnitt können jährlich bis zu 2.785 Euro durch ein Fahrtenbuch eingespart werden. Und doch scheuen einige der Firmenwagenfahrer den Aufwand, den die gründliche Führung eines handschriftlichen Fahrtenbuchs mit sich bringt. Digitale Fahrtenbücher versprechen eine enorme Erleichterung im Alltag – aber was können sie eigentlich so viel besser als die klassischen Varianten aus Papier?

Schonend für die Nerven

Mit einem Fahrtenbuch aus Papier kommt zwangsläufig auch der Papierkram. Fliegende Blätter, lose Rechnungen – und alles muss sauber geordnet werden, denn das Finanzamt akzeptiert nur Fahrtenbücher in geschlossener Form. Ein elektronisches Fahrtenbuch ist meistens mit einer übersichtlichen App verbunden, mit der unnötiger Papieraufwand vermieden werden soll. Die Fahrten werden in der Regel automatisch aufgezeichnet und müssen später nur noch per Klick als Privatfahrt, Betriebsfahrt oder Arbeitsweg kategorisiert werden.

So gelingt es ohne großen Aufwand die Übersicht zu behalten. Gleichzeitig wird Stress vermieden, denn durch die automatische Aufzeichnung stehen hektisches Niederschreiben der Fahrt im Auto, vergessene Kilometerstände und das Bangen um die Anerkennung vom Finanzamt nicht mehr an der Tagesordnung. Einige der Fahrtenbuch-Apps weisen Sie sogar per Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone darauf hin, dass einige Fahrten noch kategorisiert werden müssen – so bleibt nichts vergessen und es können keine zweifelhaften Lücken im Fahrtenbuch auftreten.

Einfach exportieren

Mit dem einfachen Export als PDF-Dokument liefern digitale Fahrtenbücher eine Garantie für Lesbarkeit und Manipulationssicherheit. Zwei der drei Mindestanforderungen, die das Finanzamt an Fahrtenbücher stellt, können so einfacher erfüllt werden. Flüchtigkeitsfehler und nachträgliche Änderungen, die in einem handschriftlichen Fahrtenbuch auftauchen und zu einer Ablehnung durch den Fiskus führen können, werden vermieden bzw. übersichtlich aufgelistet. Eine ordnungsgemäße aber auch praktische und einfache Führung stehen somit an erster Stelle.

Kurz: Das elektronische Fahrtenbuch kann Firmenwagenfahrern dabei helfen, im stressigen Alltag die Fahrtenbuchführung ohne viel Aufwand zu erledigen und ist definitiv eine Überlegung wert.

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