19 Pkw-Betriebskosten, die in der Steuer geltend gemacht werden können

Betriebskosten, die Sie für Ihren Firmenwagen zahlen, können sich in der Steuererklärung mindernd auswirken, sofern Sie die Belege ordnungsgemäß sammeln. Lesen Sie hier welche Betriebskosten Sie angeben können.


Nutzen Sie als Selbstständiger ihren Wagen mit über der Hälfte der Fahrten fast ausschließlich für betriebliche Zwecke erfolgt, so gehört das Auto zum notwendigen Betriebsvermögen. Dies hat zur Folge, dass Betriebskosten per Sammlung der Rechnungen in der Umsatzsteuererklärung geltend gemacht werden können. Doch was zählt zu den Betriebsausgaben und was bleibt privat? Bei der Vielzahl von Kosten rund um das Auto ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Und doch lohnt sich die Information in diesem Bereich, denn die Liste der Betriebsausgaben, die in der Steuererklärung geltend gemacht werden können ist lang:

1. Tanken
2. Autoreparaturen (sofern, es sich um Nachrüstung handelt)
3. Ölwechsel
4. Autowäsche
5. Sommer- und Winterreifen
6. Parkgebühren
7. Maut
8. Zinsen für ein Finanzierungsdarlehen
9. Kfz-Versicherungen und –Steuern
10. Garagenmiete
11. Automobilclub
12. Unfallkosten (dabei sind die Versicherungsleistungen als Einnahmen zu erfassen)
13. Rundfunkgebühr (durch das Autoradio)

Bei einem geleasten Fahrzeug kommen hinzu:
14. Laufende Leasing-Zahlungen
15. Haftpflicht- und Kaskoversicherung
16. Kfz-Steuer
17. Full-Service-Leasingraten
18. Sonderzahlungen zu Beginn des Vertrags (wenn Sie bilanzieren, muss hier die Sonderzahlung als Aufwand über die Vertragslaufzeit verteilt werden)
19. Gebühren für Zulassung oder Transport

Ausnahmen und Regelungen

Trotz der zahlreichen Kosten bleibt zu beachten, dass einige Ausgaben auch nicht zu den Betriebsausgaben zählen – beispielsweise das Knöllchen fürs Falschparken oder die Maut auf der Urlaubsfahrt mit dem Firmenwagen.
Doch Vorsicht bei Privatfahrten! Die private Nutzung eines Firmenwagens müssen sich Selbstständige anrechnen lassen, dazu zählen beispielsweise auch Fahrten zwischen der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte. Der Privatanteil der getätigten Fahrten wird zur Kontrolle und Darlegung über die 1% Methode oder mithilfe eines Fahrtenbuchs ermittelt.

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